Weniger Unfälle und Opfer im öffentlichen Verkehr

Weniger Unfälle und Opfer im öffentlichen Verkehr

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Teaserbild-Quelle: Bild: ercwttmn (CC BY-ND 2.0)

Der langfristige Trend bestätigte sich, wonach die Sicherheit im ÖV auf ein sehr hohes Niveau gestiegen ist. Das geht aus dem Sicherheitsbericht 2015 hervor, den das Bundesamt für Verkehr (BAV) veröffentlicht hat. Im europäischen Vergleich gehörte die Schweiz damit erneut zur Spitze.

Unaufmerksamkeit und unbefugtes Betreten von Gleisen

Im vergangenen Jahr gab es im ÖV 183 Unfälle. Das ist der tiefste Stand der letzten fünf Jahre. Die Anzahl Schwerverletzten sank auf 124, und die Zahl der tödlich Verunfallten blieb mit 32 im Fünfjahresvergleich auf tiefem Niveau stabil. In den meisten Fällen waren es Personen, die unbefugt Gleisanlagen betraten oder unaufmerksame Passanten und Autofahrer.

Zwei der Opfer waren Reisende. Beide kamen im Tramverkehr ums Leben, einer beim Aussteigen, der andere bei einem Bremsmanöver. Im Eisenbahn-, Seilbahn, Bus- und Schiffverkehr gab es bei den Reisenden keine tödlichen Unfälle. Insgesamt belegen die Zahlen aus dem Jahr 2015 den langfristigen Trend, dass der öffentliche Verkehr im Vergleich zu anderen Verkehrsarten sehr sicher ist. Im europäischen Vergleich gehörte die Schweiz punkto Sicherheit erneut zur Spitzengruppe. (mgt/aes)

Bericht über die Sicherheit im öffentlichen Verkehr 2015 (PDF, 28 Seiten)