Digitales Fundbüro sucht Fundbüros

Digitales Fundbüro sucht Fundbüros

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Eine Velofahrt um den Zürichsee führt durch drei Kantone und 21 Gemeinden. Wenn dabei ein Gegenstand verloren geht, muss in jeder Gemeinde eine Verlustanzeige aufgegeben werden. Wenn nun die Daten aller Gemeindefundbüros pro Kanton in einer Datenbank zusammengefasst wären, wären nur noch drei Verlustanzeigen nötig. Wenn alle Daten aller kantonalen und kommunalen Fundbüros in einer Datenbank zusammengefasst wären, müsste nur noch eine Verlustanzeige aufgegeben werden.

Wenn die Daten der zentralen Datenbank im Internet verfügbar wären, könnte über einen Webservice die Suche nach dem Fundgegenstand online erfolgen.

Anbindung über eCH-Standard

Als «Fundservice Schweiz» kommt eine webbasierte Lösung namens «easyfind» zum Einsatz, die eine Vernetzung der Fundbüros erlaubt. Neben der Meldung eines Verlusts kann man über die Plattform nach einem verlorenen Gegenstand suchen. Aufgefundene Gegenstände, welche den Suchkriterien entsprechen, werden in einer Trefferübersicht angezeigt. Zum Fundort ist auch der aktuelle Aufenthalt des Gegenstandes angegeben.

Institutionen, die eine andere Fundbüroapplikation einsetzen, können anhand der standardisierten Schnittstelle eCH-0149 den Austausch der Informationen sicherstellen. Die Lösung wird heute bereits eingesetzt von SBB, Swissport, Kantone TG BS BL SO und ZG, den Städten Zürich und Winterthur sowie einigen Gemeinden.

Verbesserte Dienstleistung für die Kunden

Der Fundservice Schweiz bringt der Bevölkerung, den Behörden und weiteren Nutzern eine einfache und praktische Dienstleistung. Sie verfügen über eine schnelle und transparente Behandlung ihrer Anfrage. Durch den Webservice wird die Chance erhöht, dass die Gegenstände ihre Besitzer wieder finden. (mgt/mrm)

Weitere Informationen zum elektronischen Fundbüro sind auf der «easyfind»-Website leicht zu finden.