Appenzeller Bezirksfusion gescheitert

Appenzeller Bezirksfusion gescheitert

Gefäss: 

Die fünf Innerrhoder Bezirke (entsprechen in anderen Kantonen den Gemeinden) Appenzell, Schwende, Rüte, Schlatt-Haslen und Gonten sollten fusionieren. Es hätte noch zwei Bezirke gegeben: Appenzell und die von Ausserrhoden umgebene Exklave Oberegg. Dazu kommt es jetzt nicht. Es bleibt alles beim Alten.

Mit der Fusion wären die schwer überblickbaren, komplizierten Kantonsstrukturen radikal vereinfacht worden - mit einer einzigen zentralen Behörde. Der Kanton war gespalten: Das Volk zog jetzt die alt hergebrachten Strukturen einer zentralen Lösung mit mehr Professionalität vor.

Knackpunkt war auch ein Vetorecht der einzelnen Bezirke zur Fusion. Zuerst entschied die Landsgemeinde über einen Bezirksvorbehalt, den sich verneinte. Damit hätte sie abschliessend über die Fusion entscheiden können. (sda/aes)