Reinigen, wo die Bretter die Welt bedeuten

Reinigen, wo die Bretter die Welt bedeuten

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Teaserbild-Quelle: Bwag (CC-BY-SA 4.0)

Die Reinigungsarbeiten in der Wiener Volksoper müssen wie choreografiertes Ballett ablaufen. Die 14 Reinigungskräfte und sechs Hausarbeiter setzen dabei auf Kärcher-Geräte, sei es auf der Bühne, in den Künstlerwohnungen oder bei den 525 Fenstern der Volksoper.

Die Volksoper zählt seit mehr als einem Jahrhundert zu den renommiertesten Bühnen der Musikmetropole Wien. Das Repertoire des traditionsreichen Hauses, bestehend aus Operette, Oper, Musical oder Ballett, offeriert Kunstgenuss pur für Kulturinteressierte. Dass auch Kärcher einen Anteil am Erfolg der im 8. Bezirk beheimateten Kulturinstitution hat, wissen aber nur die wenigsten.

«Die Volksoper ist ein hochkomplexes Haus, in dem permanent etwas geschieht», erklärt Ulfried Grabner, Leiter Facility Management der Volksoper. «Die laufenden Wechsel von Proben und Vorführungen verlangen zudem ein extrem rasches und reibungsloses Arbeiten. Arbeitsvorgänge, die für Aussenstehende sehr schwer zu überblicken sind, letztlich aber wie choreographiertes Ballett ablaufen müssen. Selbstverständlich, dass auch in Sachen Reinigung höchste Anforderungen gestellt werden, die komplett von Kärcher abgedeckt werden.»

Insgesamt ist im Gebäude vom Keller bis zum Schnürboden, der Zwischendecke oberhalb der Bühne, eine Fläche von 11'796 Quadratmeter zu betreuen. Zusätzlich noch der Aussenbereich mit 980 Quadratmeter Gehsteig und 70 Quadratmeter Wiese. Hinzu kommen noch zehn Stadtbahnbögen mit Büros, Probebühnen, Werkstätten und Lager sowie zwei grosse Probebühnen und zwölf Wohnungen für Künstler. Zu reinigen sind zudem 690 Fenster – davon viele doppelflügelige Kastenfenster – und 33 Schaukästen. Kein Wunder, dass die 14 Reinigungskräfte und sechs Hausarbeiter der Volksoper eine Vielzahl von Kärcher-Geräten nutzen. Gereinigt wird in der Volksoper von September bis Juni täglich, im Juli und August an fünf Tagen pro Woche.

«Essenziell ist für uns, dass der Zuseher eine Umgebung vorfindet, in der er sich wohlfühlt» erläutert Grabner. «Foyers, Zuschauerraum, Garderobe und Sanitärbereich sind quasi wie Visitenkarten des Theaters». Schon in den Foyers werden daher die Böden täglich mit der Einscheibenmaschine BDS 43 auf Hochglanz gebracht.

Für den Zuschauerraum verwenden die Reinigungsmitarbeiter unter anderem den flexibel verwendbaren, akkubetriebenen Rückensauger BV 5/1 Bp, weil es so einfacher ist, zwischen den vielen Sitzreihen durchzukommen. Insgesamt umfasst die Volksoper 1261 Sitzplätze, 72 Stehplätze und zwei Rollstuhlplätze – durch den Ausbau von Sitzen sind bis zu 14 Rollstuhlfahrerplätze möglich. Für den roten Teppichboden kommt der Teppichbürstsauger CV 48 zum Einsatz. «Wer das Glück hat, sehr früh vor einer Vorstellung zu kommen, wird über einen picobello Teppichboden zu seinem Platz gelangen», so Grabner. Haupteinsatzgebiet der Dampfreiniger SG 4/4 sind die Sanitäranlagen und die PVC Böden.

Wichtig für die Verantwortlichen der Volksoper ist zudem, dass sich die 529 Mitarbeitenden wohlfühlen. «Die Bühne sollte einen Geist vermitteln, der nur durch das  perfekte Zusammenspiel des gesamten Teams dem Publikum vermittelt werden kann», ergänzt Grabner. «Grund genug, auch bei den ausschliesslich von  Betriebsangehörigen genutzten Räumen wie Künstlergarderoben, Schmink- und Requisitenräume, Werkstätten und Bühne, auf bewährtes und leicht handhabbares Gerät zu setzen.»

So wird für die 480 Quadratmeter umfassende Bühnenfläche auch die Kehrsaugmaschine KM 75/40 eingesetzt. «Hier kommt es darauf an, dass Verunreinigungen, die für das Ballett zu einer Gefahrenquelle während des Auftritts werden können, beseitigt werden und dass sich die Bühnenfläche vor jeder Aufführung als unberührt präsentiert», erzählt Grabner aus der täglichen Praxis. Ebenfalls auf der Bühne zum Einsatz kommt eine Scheuersaugmaschine B 40W, die auch die Tanzflächen reinigt und poliert.

Der stark frequentierte Gehsteig im Aussenbereich der Volksoper, ist die Domäne des Hochdruckreinigers HD 5/15 und der  Kehrmaschine KM 75/40. «Schliesslich sollen die Gäste von Anfang an positiv auf das Haus eingestimmt werden», sagt Grabner. Besonders stolz ist er, wenn sich abends in den 525 blank geputzten Fenstern des Volksoperngebäudes die Lichter spiegeln.