Grünflächen: Widerstandsfähig durch naturnahe Räume

Grünflächen: Widerstandsfähig durch naturnahe Räume

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Teaserbild-Quelle: Grün Stadt Zürich

Die Natur ist auch eine Klimaanlage, die bemerkenswert wenig Energie braucht. Diese Qualität zu nutzen, ist ein entscheidender Standortvorteil, besonders angesichts des Klimawandels. Naturnahe und biodiverse Grün- und Freiflächen wirken zudem positiv auf das Wohlbefinden der Menschen. Mit aktivem Management können Gemeinden viel bewirken.

Von Veronika Sutter*

Der Sommer 2018 wird in Erinne­rung bleiben: Den einen als herr­licher Badi- oder Bergsommer mit Rekordtemperaturen. Den anderen werden die Meldungen von überhitzten Altersheimen, Wasserlieferungen auf Alpen, vom Fischsterben, von Waldbrän­den und Feuerverboten, Gewitterfronten oder der Anblick von herbstlich braunen Bäumen und Wiesen im Hochsommer dazu einfallen.

Klimawandel trifft Mensch, Tier und Pflanze

Auch wenn wir in der Meteorologen­sprache von Wetterphänomenen spre­chen: Der Klimawandel findet statt. Mo­delle prognostizieren für die Schweiz bis 2060 ein Klima, wie wir es heute von Kroatien oder Bosnien-Herzegowi­na kennen. Wie wir Menschen damit umgehen können, wird sich zeigen. Pflanzen und Tiere werden voraussicht­lich vermehrt mit Schädlingen und Krankheiten zu kämpfen haben.

Klar ist auch, dass beispielsweise häufige Stadtbaumarten wie die Gewöhnliche Rosskastanie, die Sommer-Linde oder der Berg-Ahorn ein solches Klima nur schwerlich überleben werden. Ihnen wird es zu warm und zu trocken (siehe auch «Mediterranes im Stadtgrün»).

Für Bäume sind 40 Jahre eine kurze Zeit. Wollen wir auch 2060 stattliche Bäume in unserem Stadt- und Ortsbild, so müssen wir jetzt handeln und den Klimawandel bei der Baumauswahl miteinbeziehen.

Was Grünflächen können

Bäume und Pflanzen generell werten das Stadt- und Ortsbild auf und sorgen für angenehmes Klima. Sie stehen für Iden­tifikation, erhöhen die Aufenthaltsqualität, dämpfen die Beschallung in Strassenschluchten, binden neben CO2 auch Feinstaub und wirken als wichtige natürliche Klimaanlage. Ein 50-jähriger Baum erbringt die gleiche Kühlleistung wie zehn mittlere Klimaanlagen mit 20 – 30 Kilowatt (kW) Leistung.

Gleichzeitig erwärmen sich Grünflächen viel weniger stark (um rund den Faktor zehn) als versiegelte Flächen. Jeder kennt das: Geht man an einem heissen, sonnigen Tag barfuss auf einer asphaltierten Strasse, verbrennt man sich fast die Füsse und versucht schnellstmöglich auf eine Wiese, einen Rasen oder eine Wasserfläche zu flüch­ten.

Auch nach Sonnenuntergang sind die Unterschiede spürbar: Während Grünflächen kaum Wärme speichern, wärmt der Asphalt noch nach. Am nächsten Morgen sind immer noch 25 bis 30 Prozent der gespeicherten Sonnenenergie vom Vortag vorhanden. So schaukelt sich die Hitze während langanhaltenden Hitzewellen von Tag zu Tag immer weiter hoch.

Sind die Flächen naturnah und divers gestaltet, können sie Meteorwasser besser aufnehmen. Deshalb ver­ursachen sie im Vergleich zu versiegel­ten Flächen auch deutlich geringere Abflüsse in die Kanalisation. Das redu­ziert das Risiko für Überschwemmun­gen. Zudem speichern unversiegelte Böden Wasser und leisten einen Bei­trag zur Anreicherung des Grundwas­sers. Dies ist ein entscheidender Vorteil während Trockenperioden.

Eingedolte Gewässer sollen wo mög­lich geöffnet, Bach- oder Flussläufe renaturiert werden. So können auch sie bei Starkniederschlägen mehr Wasser aufnehmen und abführen. Sie entlasten die Kanalisation und können bei Hoch­wasser Schäden mindern. Weil durch den Klimawandel auch Wetterextreme wie Starkniederschläge zunehmen, ist die Vergrösserung der Wasserspeicherfähigkeit ein wichtiges Mittel zur Klima­anpassung.

Weshalb naturnah?

Mit naturnahen Flächen sind Flächen mit einheimischen Arten und hoher Biodiversität gemeint – also mit einer hohen Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Wichtig ist auch die genetische Vielfalt innerhalb einzelner Arten. Nicht immer entsprechen solche Flächen dem, was sich die Bevölkerung darunter vorstellt. So kann etwa ein Laubhaufen als unordentlich empfunden werden – er leistet aber einen Beitrag zur Biodiversität. Er bietet Lebensraum und Schutz für viele Tiere, allen voran für den Igel. In klimaangepassten Grünräumen kön­nen auch nicht-einheimische Arten ein­gesetzt werden. Sie müssen aber sehr sorgfältig ausgewählt werden, damit sie sich nicht unkontrolliert ausbreiten.

Sind Flächen naturnah, divers und klimaangepasst gestaltet, bevorzugt auch der Mensch solche Flächen. Auf die meisten Menschen wirken blühende Wiesen, ein Froschteich oder schatten­spendende Bäume klar attraktiver als ein asphaltierter Platz.

Je vielfältiger, desto robuster

Ein weiterer Vorteil von naturnah gestal­teten Flächen in Siedlungsräumen ist, dass sie robuster gegenüber Trockenheit und Hitze sind. Diesen Sommer konnte man gut beobachten, dass sich flachwur­zelnde, artenarme Rasen rasch braun ver­färbten und vertrockneten. Naturnahe Wiesen oder Hecken hingegen blieben insgesamt grüner und erholten sich rascher. Es gilt: Je höher die Vielfalt, desto grösser die Chance, dass das Gesamtsystem Extremsituationen überlebt.

Schliesslich scheinen auch die Kosten für eine naturnahe Gestaltung zu spre­chen. Wissenschaftliche Studien dazu gibt es zwar kaum. Das Gartenbauunter­nehmen Grüngold GmbH hat aber die Kosten für die ersten fünf Jahre inklusi­ve Erstellung und Unterhalt von Grün­flächen verglichen. Das Resultat: Natur­nahe Flächen sind kostengünstiger als konventionelle. Gründe hierfür sind der geringere Pflegeaufwand im Unterhalt, robustere und langlebigere Materialien und die geringeren Anschaffungskosten von Pflanzen, weil einheimische Arten auch in der Aufzucht weniger Pflege be­nötigen.

Stadt und Land sind gefordert

Es mag den Anschein erwecken, dass klimaangepasstes Grün- und Freiflächen­management nur ein Thema für Städte ist. Die Auswirkungen des Klimawandels wie etwa Trockenheit, Hochwasserereignisse, Murgänge oder Steinschläge und die damit verbundenen Schäden treffen aber ländliche Räume genauso. Das gilt auch für die Hitze in verdichteten und versiegelten Zentren. Die Landwirtschaft wird speziell gefordert sein, aber auch die öffentliche Hand.

Es fehlen jedoch meist gesetzliche Grundlagen, die festlegen, wie hoch der Anteil an Grünflächen auf einer Bauparzelle sein muss und welche Qualität diese aufweisen müssen. Mit der Ausnützungsziffer wird lediglich geregelt, welche Geschossflächen auf einer Par­zelle zulässig sind.

Viele kleinere oder ländliche Ge­meinden haben das Problem noch nicht erkannt oder spüren die Auswirkungen des Klimawandels noch nicht. Vermut­lich deshalb sind erst grössere Städte oder Gemeinden aktiv. Aber je früher und besser sich eine Gemeinde vorbereitet, desto weniger wird sie von den negativen Folgen betroffen sein. Dies spricht für ein aktives Grün- und Freiflächenmanagement mit Förderung von naturnahen, klimaangepassten Räumen.

Wer ist verantwortlich?

Grundsätzlich sind beim naturnahen Grünflächenmanagement alle angesprochen, die Landflächen besitzen, (um-)gestalten oder pflegen:

  • Öffentliche Hand, Ortsgemeinden, Genossenschaften, Privatpersonen, juristische Personen, landbesitzende Vereine oder Stiftungen
  • Raumplaner, Hoch- und Tiefbauämter, Werkhöfe, Landschaftsarchitekten, Architekten, Gartenbauer oder Gärtner
  • Werkhöfe, Hauswarte, Gärtner, Facility-Management-Unternehmen, Privatpersonen oder Nutzende

Private Bauherrschaften fühlen sich be­züglich Qualität der Flächen meist nicht in der Pflicht. Deshalb ist die öffentliche Hand umso mehr gefordert. Gemeinden sind in allen drei Kategorien vertreten und sollten sich Ziele setzen, wie ihre Flä­chen gestaltet und gepflegt werden. Je nach Kontext bietet sich eine Zusam­menarbeit mit ortsansässigen Vereinen und Organisationen an.

Klimaangepasstes Grünflächenmanagement: Was können Gemeinden tun?

  • Aufnahme und Bewertung des Zustandes der öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen
  • Abschätzen der lokalen Auswirkungen der Klimaveränderung
  • Festlegen von Strategie und Zielsetzung bezüglich Grün- und Freiflächen
  • Definieren geeigneter Massnahmen, unter anderem in Bau- und Zonenordnung, Gestaltungsplanung, aber auch in der Bewirtschaftung der Flächen (Verantwortlichkeiten, Budget, Termine, Kommunikation)
  • Umsetzen der Massnahmen
  • Sicherstellen des fachgerechten Unterhalts der einzelnen Flächen
  • Erfolgskontrolle mit allfälliger Anpassung der Massnahmen
  • Bauen mit umfassenden Standards wie dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS)

(Veronika Sutter)

Vielschichtige Massnahmen

Was klimagerechtes Grün- und Freiflächen­management konkret bedeutet, zeigen ex­emplarisch die folgenden Massnahmen:

Richtpläne, Nutzungspläne, Bau-und Zonenordnungen sowie Sonder­nutzungspläne anpassen, um Frisch­luftschneisen, Parks und relevante Flächen zu sichern und neu zu schaffen

Frischluftschneisen bringen Luft vom kühleren Umland in die Zentren. Die ge­eigneten Flächen – dazu gehören auch Parks, Grünanlagen und Freiflächen – gilt es als erstes zu identifizieren und zu bezeichnen. Mithilfe von Planungsinst­rumenten wie den kommunalen Bau-und Zonenordnungen (BZO) oder Son­dernutzungsplänen auf Arealebene müs­sen die notwendigen Flächen gesichert oder neu gefordert werden, damit sie ihre Funktion erfüllen können. Frischluft­schneisen müssen bewusst freigehalten werden, damit keine neuen Gebäude-riegel die natürliche Durchlüftung ver­hindern. Das können (idealerweise) naturnah begrünte Flächen sein, aber auch Strassenzüge.

Mit Sondernutzungsplänen haben Gemeinden zudem ein Instrument, um von Privaten über die gesetzlich gefor­derten Vorgaben hinaus spezifische Massnahmen zur Aufwertung der Grün-und Freiflächen zu fordern.

Öffentliche Flächen wie Parks, Grünanlagen, Grün- und Freiflächen aufwerten und erhalten

Wo möglich und sinnvoll, sollen Flächen naturnah gestaltet werden und einhei­mische Arten oder klimaangepasste Bäume verwendet werden. Böden sollen be­grünt werden. Restflächen wie Strassenbegleitgrün, Randflächen von Park­plätzen, Sportanlagen, Werkhöfen oder Lagerplätzen können ebenfalls aufge­wertet und entsprechend gepflegt wer­den. Ein Pflegeplan und die Schulung des Unterhaltspersonals sind für den Er­folg zentral. Beispielsweise verliert eine alle zwei Wochen geschnittene Mager­wiese sehr rasch ihre Blütenpracht.

Stadt- und Strassenbäume pflegen, ersetzen und erhalten

Mit der richtigen Artenwahl soll heute dafür gesorgt werden, dass Bäume älter als 40 Jahre werden können. In Zukunft werden die Stadt- und Ortsbilder von Feld-Ahorn, Silber-Linden, Stein-Eichen, Zerr-Eichen oder Schwarz-Föhren und nicht mehr von Sommer-Linden, Gewöhn­licher Rosskastanien oder Berg-Ahorn geprägt sein.

Verschiedene Strassenbaumlisten mit Angaben zur Klimafitness, Trockenstres­stoleranz oder Stadtstresstoleranz geben Hinweise, welche Baumart sich für einen bestimmten Standort eignet. An Stra­ssenzügen kann es sinnvoll sein, auf nicht einheimische Arten zurückzugrei­fen. Dabei ist die Beratung durch aus-gewiesene Fachpersonen sinnvoll, zumal lokale Verhältnisse berücksichtigt wer­den müssen.

Wasser als Element nützen

Brunnen oder Wasserspiele kühlen die Umgebung. Mensch und Tier können sich erfrischen oder Wasser trinken. Ein­gedolte Gewässer sollen wo möglich ge­öffnet und ihre Läufe renaturiert werden, damit ihr Fassungsvermögen vergrössert wird. Gleichzeitig erhöht dies die Aufenthaltsqualität für den Menschen.

Wo möglich auf Versiegelung verzichten, durchlässige Böden schaffen und erhalten

Rasengitter oder Kies eignen sich meis­tens genauso gut als Oberfläche für Plätze, Parkplätze oder Wege. Sie nehmen aber zusätzlich Wasser auf und entlasten die Kanalisation. Oft gibt es auch für Flucht- und Rettungswege gute Lösungen mit durchlässigen Oberflächen.

Die richtigen Materialien wählen

Dass die Beschaffung von Pflastersteinen aus China für schlechtes Klima sorgt, soll­ten die Gemeinden mittlerweile wissen. Daran, dass die Farbe der Materialien das lokale Klima aufheizt, denken aber nicht alle. Dunkle Oberflächen heizen sich tags­über stärker auf, speichern die Wärme und geben sie während der Nacht ab, wenn eigentlich eine Abkühlung stattfin­den sollte. Es empfiehlt sich deshalb, nicht nur durchlässige, sondern auch helle Materialien zu wählen.

Bauen nach umfassenden Gebäudestandards

Gerade bei Bau und Unterhalt von kom­munalen Gebäuden können und sollen Gemeinde auch hinsichtlich des Grünflächenmanagements eine Vorbildrolle übernehmen. Viele Gemeinden haben schon vor Jahren begonnen, mit Stan­dards wie Minergie oder Minergie-Eco zu arbeiten. Hier liegt der Schwerpunkt aber beim Gebäude an sich – es geht vor al­lem um Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Schadstoffe und Innenraum­klima.

Neue, umfassende Gebäudestan­dards erweitern den Beurteilungsrahmen auf die Umgebung. Der Standard Nach­haltiges Bauen Schweiz (SNBS) beispiels­weise basiert auch auf Minergie respek­tive Minergie-Eco und deckt damit die erwähnten gebäudespezifischen Aspek­te ab. Sein umfassender Kriterienkatalog deckt aber zudem architektonische, nutzerspezifische, wirtschaftliche und zusätzliche ökologische Aspekte ab. Ins­besondere beurteilt er «Ausschöpfung des am Standort vorhandenen natürli­chen Potenzials an Flora und Fauna». Ebenfalls enthalten ist ein Kriterium bezüglich der Retention von Meteorwas­ser. Und: Neben dem Aussenraum be­trachtet er auch die Begrünung von Dä­chern und Fassaden.

Der Vorteil für die Gemeinden: Wenn sie nach einem umfassenden Gebäude­standard mit entsprechenden Vorgaben zu Biodiversität und Klimaanpassung bauen, erhalten sie Gewissheit, dass die wichtigen Aspekte der naturnahen Ge­staltung von Grünflächen abgedeckt sind. Sie müssen sich dann nicht um Details in der Ausschreibung kümmern und können es Fachleuten überlassen, dass die entsprechenden Leistungen dort auch eingefordert werden.

Dächer und Fassaden begrünen

Nicht nur Bodenflächen, sondern auch Dachflächen oder Fassaden können be­grünt werden. Dachbegrünungen redu­zieren die Oberflächentemperaturen auf Dächern von 40 bis 70 Grad auf ange­nehme 25 bis 30 Grad Celsius. Sie wir­ken als zusätzliche Wärmedämmung und speichern Meteorwasser. Richtig ge­plant und umgesetzt können Begrünungen die Gebäudehülle schützen. Sogar eine Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaik ist möglich. Gemeinden können ihre eigenen Ge­bäude begrünen, sie können aber zusätzlich über die Bau- und Zonenordnun­gen oder Sondernutzungspläne Einfluss auf private Bauten nehmen.

Naturnahe klimaangepasste Aussenraumgestaltung planen, erstellen und pflegen

Das Potenzial der Aussenräume von Gebäuden und Anlagen ist gross. Sie de­cken viele verschiedene Bedürfnisse ab und ermöglichen unter anderem effizi­ente Zugangswege, die Wahrung der Pri­vatsphäre, Treffpunkte mit Sitzgelegen­heiten, Tische, Beschattung, Spiel und Animation, Abkühlung – also schlicht Le­bensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. Widersprüche und Zielkonflikte sind vorprogrammiert. Sie gilt es zu lösen. (...)

Grünflächenmanagement bei Energiestädten

Einen speziellen Status haben die Energiestädte: Sie sind bereits bestens aufgestellt, um Massnahmen bezüglich Klimaanpassung in ihre Prozesse
zu integrieren. Energiestädte arbeiten mit einem Massnahmenkatalog, der mit Unterstützung des Klimaprogrammes des Bundesamtes für Umwelt
(Bafu) um den Aspekt der Klimaanpassung erweitert wurde.

Bisher lagen die Schwerpunkte der Energiestädte beim Verringern der klimaschädigenden Auswirkungen. Dazu gehören vor allem die Energieeffizienz,
die Förderung erneuerbarer Energien und die Reduktion der Treibhausgasemissionen. In Zukunft geht es bei ihnen aber auch darum, die zu erwartenden
Auswirkungen des Klimawandels zu analysieren, Hitze- und Trockenheitspläne zu erarbeiten, Gefahrenkarten anzupassen oder Sicherheitsvorkehrungen
wie Verbauungen gegen Murgänge oder Hochwasser zu planen. Wichtig werden aber auch der sommerliche Wärmeschutz bei Gebäuden, die vorausschauende Planung der Wasserversorgung und die Kommunikation mit und die Sensibilisierung der Bevölkerung. Aufgrund der mehrfachen
Vorzüge liegt ein spezieller Fokus auf der klimaangepassten Planung und Bewirtschaftung von Grün- und Freiflächen.

(Veronika Sutter)

* Veronika Sutter ist Umweltnaturwissenschaftlerin (ETH). Sie arbeitet bei der Amstein und Walthert AG als Energiestadt-Beraterin und Spezialistin für Grünflächenmanagement.