Stadt Bern gewinnt den Denkmalpreis

Stadt Bern gewinnt den Denkmalpreis

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Teaserbild-Quelle: Bild: Zvg

Die Jury hat der Bauherrschaft der Tramwartehalle Breitenrainplatz in Bern «für die sorgfältige Restaurierung des 1941 errichteten Pavillons, bei der die heutigen Nutzungsansprüche auf intelligente Weise integriert worden sind», den Denkmalpreis 2014 zuerkannt. Das Tramwartehäuschen besteht aus einer offenen Wartehalle auf der einen Seite sowie aus einer Toilettenanlage und einem Kiosk auf der anderen Seite. Ein ausladendes Dach fasst die beiden Körper zu einem Gebäude zusammen. Das Bauwerk ist im Inventar der Denkmalpflege als erhaltenswert eingestuft.

Erweiterung von 1975 zurückgebaut

Die Tramwartehalle wurde im Jahr 2012 sorgfältig saniert, um dem Gebäude seine ursprüngliche Erscheinung wiederzugeben und gleichzeitig die Nutzung zu verbessern. So wurde die gestalterisch unbefriedigende Erweiterung von 1975 rückgebaut. Zudem wurde unter anderem der feingliedrige Dachrand rekonstruiert, die Farbgebung wiederhergestellt und die Beleuchtung dem Originalzustand angenähert. Nach der Sanierung steht die Tramwartehallte wieder in seiner ursprünglich Form und Eleganz da.

Die KSD verleiht 2014 zum siebten Mal den Denkmalpreis. Diese Auszeichnung gilt denkmalpflegerischen Massnahmen und Projekten, denen die KSD, der Zusammenschluss der kantonalen und städtischen Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger der Schweiz, Vorbildcharakter attestiert. Zweck der Auszeichnung ist es, die Verantwortlichen zu ehren und die positiven Fallbeispiele einer interessierten Öffentlichkeit bekannt zu machen. (mgt/aes)