Literaturtipp: Handbuch zum Thema «Wohnen im Alter»

Literaturtipp: Handbuch zum Thema «Wohnen im Alter»

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Teaserbild-Quelle: sabinevanerp/Pixabay

In der eigenen Gemeinde und in den eigenen vier Wänden möglichst lange leben – das ist das Ziel von «Wohnen im Alter». Das Aargauer Departement Gesundheit und Soziales zeigt im gleichnamigen Handbuch, worauf es bei der Planung ankommt.

Ältere Frau mit Stock auf dem Sofa
Quelle: 
sabinevanerp/Pixabay

Die Wohnsituation älterer Menschen ist nicht nur für sie selbst herausfordernd.

Die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt, und viele ältere Menschen fühlen sich körperlich fit und agil. Hinzu kommt, dass sich in den nächsten 10 bis 20 Jahren die Babyboomer-Generation mit der Frage zu beschäftigen hat, wie sie künftig wohnen möchte. Viele hegen den Wunsch, in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Dies stellt Städte und Gemeinden vor grosse Herausforderungen. Aber auch die Immobilienbranche ist gefordert, denn zu oft schätzt sie Pensionierte noch klischeehaft ein.

Ratgeber für Verantwortliche in den Gemeinden

Wie soll man künftig mit dem Wohnen im Alter umgehen, und welche Impulse sollte die öffentliche Hand beim Wohnungsbau, der Quartierentwicklung und den Versorgungsangeboten setzen, damit sie den Bedürfnissen der älteren Menschen gerecht wird? Dieser und weiteren Fragen widmet sich das neue Handbuch «Wohnen im Alter». Der Ratgeber, der sich vor allem an die Verantwortlichen in den Gemeinden richtet, wurde von der Fachstelle Alter und Familie des Departements für Gesundheit und Soziales (DGS) entwickelt.

Gut gefragt

Wer als Gemeinderat Verantwortung übernimmt, möchte sich gut informieren, bevor er oder sie eine Entscheidung trifft. Die richtigen Fragen zu stellen, ist hierbei entscheidend. Jedes der acht Hauptkapitel des neuen Handbuchs enthält eine Sammlung mit den wichtigsten Fragen, die man einem möglichen Investor oder einer bauwilligen Trägerschaft stellen sollte. (mgt/nsi)