Zürich ist eine hässliche Braut

Zürich ist eine hässliche Braut

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Teaserbild-Quelle: Bild: Paebi (CC BY-SA 3.0)

Nachdem im April bereits Dietikon eine Fusion mit der Stadt Zürich abgelehnt hat, will auch Schlieren nicht mit dem grossen Nachbar zusammengehen. Das Parlament hat einen entsprechenden Vorstoss der AL klar abgelehnt.

Reformierte Kirche von Schlieren ZH
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Bild: Paebi (CC BY-SA 3.0)

Die Kirche bleibt im Dorf: Schlieren will nicht mit der Stadt Zürich fusionieren.

Die Stadt Schlieren bleibt eigenständig: Das Parlament hat eine Einzelinitiative, welche eine Fusion mit Zürich verlangte, deutlich bachab geschickt. Der Vorstoss der Alternativen Liste (AL) wurde mit 28 zu 3 Stimmen abgelehnt.

Die Linkspartei reichte den Vorstoss ein, weil die derzeitigen politischen Strukturen unzeitgemäss seien. Bereits heute gebe es eine «faktische Verschmelzung» mit Zürich. Die Schlieremer wollen aber eigenständig bleiben und kein weiteres Zürcher Quartier werden.

Kein Wurmfortsatz von Zürich

Die Parlamentarier waren sich weitgehend einig, dass es für Schlieren (18 414 Einwohner) keinen Grund gibt, sich der grossen Stadt anzuschliessen. Man wolle nicht vom grossen Bruder eingenommen und zum Wurmfortsatz von Zürich werden.

Keine Lust auf eine Fusion hat auch die Stadt Dietikon, in der die AL ebenfalls einen solchen Vorstoss einreichte. Das dortige Parlament lehnte die Idee bereits im April mit 22 zu 8 Stimmen ab. (sda/aes)