Vandalen vertreiben Wackel-Giraffe in Basel

Vandalen vertreiben Wackel-Giraffe in Basel

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Teaserbild-Quelle: zvg

Nach nur anderthalb Monaten musste das gut zwei Meter hohe Spielgerät auf dem Claraplatz bereits wieder entfernt werden. Unbekannte hatten der Giraffe mehrmals übel mitgespielt. Auch ein Wackel-Zebra wurde nach Beschädigungen abgebaut.

Basler Wackel-Giraffe
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zvg

Mutwillig beschädigt: die Giraffe auf dem Basler Claraplatz.

Erst Anfang September wurde sie installiert, doch jetzt musste die überdimensionale Wackel-Giraffe auf dem Basler Claraplatz bereits wieder abgebaut werden. Sie wurde wiederholt über Nacht stark beschädigt, obwohl sie abends mit einer Schutzhülle zugedeckt wurde und ein Bewachungsdienst nachts regelmässige Kontrollrundgänge unternahm.

Das melden das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) und Pro Innerstadt Basel in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Die Giraffe musste deshalb mehrmals repariert werden und konnte nur wenige Tage benutzt werden. Die Reparaturen des 30 000 Franken teuren Geräts kosteten mehrere tausend Franken.

Das zweite Basler Wackeltier, das Zebra auf dem Rümelinsplatz, wurde kürzlich ebenfalls von Vandalen heimgesucht. Deshalb geht das Zebra zusammen mit der Giraffe in die vorgezogene Winterpause.

Treffpunkt für alle Generationen

Die Wackeltiere – ein gemeinsames Projekt von Pro Innerstadt Basel und des BVD – sollten als Treffpunkt für alle Generationen dienen und zum Spielen, Entdecken und Verweilen einladen. Mehrere Personen konnten zusammen die bis zu zwei Meter hohen Tiere mit Hebeln in Bewegung setzen. Auf dem Sockel der Giraffe konnten Kinder sitzen, liegen und plaudern. Der Sockel eignete sich zudem zur Aufbewahrung von Spielsachen.

Das BVD erstattete nach den Vandalenakten Anzeige. Nach diesen Erfahrungen soll nun «ausgelotet werden, was im öffentlichen Raum möglich ist und wie es funktionieren kann» , wie es im Communiqué weiter heisst. Bis Ende Jahr wollen die Verantwortlichen entscheiden, ob und wo die Giraffe und das Zebra wieder aufgestellt werden. Weitere Wackeltiere könnten folgen. (mgt/stg)