Thun führt «mediterrane Nächte» weiter

Thun führt «mediterrane Nächte» weiter

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Teaserbild-Quelle: www.thunisst.ch

Gute Nachrichten für Thuner Nachtschwärmer: Im Sommer können die Wirte ihre Gartenterrassen an den Wochenenden erneut eine Stunde länger offen halten. Nach dem erfolgreichen Pilotversuch 2016 und 2017 beschliesst der Gemeinderat eine Weiterführung der «Mediterranen Nächte». Die Gäste können nächsten Sommer also wieder bis um 1.30 Uhr «höckle» bleiben.

Mühleplatz Thun
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www.thunisst.ch

In lauen Sommernächten trifft sich ganz Thun auf dem Mühleplatz direkt an der Aare (im Bild: Restaurant Fluss). Auch im nächsten Sommer dürfen die Gartenbeizen wieder bis um 1.30 Uhr öffnen.

Auch künftig können die Thuner Restaurants in der Innenstadt ihre Gartenterrassen an den Wochenenden eine Stunde länger offen halten, statt bis 0.30 Uhr bis 1.30 Uhr. Die «Mediterranen Nächte» werden weitergeführt. Über 20 Betriebe nutzten diese neue Regelung anlässlich eines Pilotversuchs in den Jahren 2016 und 2017.

Profitieren können auch diverse Anlässe wie zum Beispiel das Festival «Am Schluss» der Café Bar Mokka, bei dem die Konzerte freitags und samstags bis maximal 23 Uhr dauern dürfen.

Gute Zusammenarbeit am runden Tisch

Die «Mediterranen Nächte» sind das Resultat des runden Tisches «Wohnen und Nachtleben in der Innenstadt» unter der Leitung von SP-Gemeinderat
Peter Siegenthaler. Der Verein Pro Nachleben Thun, der Thuner Innenstadt-Leist, der Altstadt-Treff sowie die Liegenschaftsbesitzer einigten sich im Frühling 2016 auf diesen Kompromiss und sprachen sich im Herbst 2017 für eine Weiterführung in unverändertem Umfang aus. Der Gemeinderat stimmte diesem Begehren zu.

Eine jährliche Auswertung der «Mediterranen Nächte» am runden Tisch wird weiterhin gewünscht, um einerseits Bilanz zu ziehen, andererseits den Gedankenaustausch auch in Zukunft pflegen zu können.

Es sei Gemeinderat Peter Siegenthaler ein Anliegen, den konstruktiven Dialog weiterzuführen, teilt die Stadt mit. Die Bedürfnisse aller Beteiligten und Betroffenen würden gleichermassen berücksichtigt. Dem Gleichgewicht zwischen Wohnen, Arbeiten und Ausgehen soll Rechnung getragen werden. Zur guten Zusammenarbeit und dem wertvollen Kompromiss soll weiterhin Sorge getragen werden. (mgt/aes)