Hundefreilaufzone in Luzern vor Verwaltungsgericht

Hundefreilaufzone in Luzern vor Verwaltungsgericht

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Teaserbild-Quelle: Karsten_Kettermann/Pixabay

Das Pilotprojekt einer Hundefreilaufzone beim Tribschenhorn in der Stadt Luzern verzögert sich. Gegen die Bewilligung wurde Beschwerde vor Verwaltungsgericht erhoben.

Spielender Hund
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Brauchen viel Bewegung: Die Stadt Luzern testet Freilaufzonen für Hunde.

Auf dem Gebiet unterhalb des Richard Wagner Museums müssen Hunde derzeit noch an die Leine. Ab Herbst 2018 hätte die Stadt hier eine von drei Hundefreilaufzonen einrichten wollen. Gegen die Baubewilligung wurde aber eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht erhoben, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Baubewilligung fehlt

Weil in der Wiese am See ein zusätzlicher Kiesweg hätte erstellt werden sollen und sich das Grundstück im Bundesinventar der Landschafs- und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung befindet, musste eine Baubewilligung eingereicht werden. Gegen diese gingen Einsprachen ein, wie Cornel Suter, Leiter Stadtgärtnerei, auf Anfrage sagte.

Die zuständigen Behörden wiesen die Einsprachen zwar ab, Anfang August wurden sie aber ans Verwaltungsgericht weitergezogen. Das Gebiet ist bereits heute ein Hotspot für Hundehalter. Um Konfliktsituationen zu verhindern, hätte die Situation mit einer Hundefreilaufzone klar geregelt werden sollen.

Gute Erfahrungen mit anderen Zonen

Bereits seit Frühling 2017 besteht ebenfalls als Pilotprojekt eine Hundewiese am Churchillquai, mit der man bislang positive Erfahrungen gemacht habe, zumal sich Nutzungskonflikte entschärft hätten. Verbesserungspotenzial bestehe etwa bei Beschilderung und Abgrenzung.

Ob die Hunde dort definitiv ohne Leine bleiben dürfen, wird nach einer Auswertung 2019 entschieden. Die erste Hundefreilaufzone auf der Allmend gibt es schon länger, auch sie habe sich bewährt. (sda/aes)