Gefährliche Fussgängerstreifen am Pranger

Gefährliche Fussgängerstreifen am Pranger

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Teaserbild-Quelle: Bild: Archiv Kommunalmagazin

Seit zwei Jahren können gefährliche Fussgängerstreifen über die App «Crosscheck» gemeldet werden. Diese Daten haben Roadcross und ihr technischer Partner Geologix nun auf der Internetseite www.sicherestrassen.ch aufgeschaltet.

Auch Gemeinden können das Tool nutzen

Das frei zugängliche Kartentool zeigt seinen Nutzern die gemeldeten Fussgängerstreifen in der ganzen Schweiz an. So kann sich die Bevölkerung darüber informieren, an welchen Strassenquerungen besondere Vorsicht geboten ist.

Die Gemeinden oder Kantone haben ebenfalls Zugriff auf die Gefahrenkarte. Sie können beispielsweise Massnahmen zur Verbesserung von mangelhaften Fussgängerstreifen kommunizieren. Die Karte wird wöchentlich aktualisiert.

Mehrere Tausend Fussgängerstreifen nicht sicher genug

Heute entsprächen Tausende Fussgängerstreifen in der Schweiz nicht den Sicherheitsstandards, schreibt Roadcross.

Platzierungen an unübersichtlichen Stellen, Sichteinschränkungen durch Mauern und Bäume, schlechte Beleuchtung und fehlende Signalisation seien nur einige von vielen Mängeln, die sich negativ auf die Sicherheit auswirkten.

Jährlich werden auf Schweizer Fussgängerstreifen rund 1000 Menschen verletzt, 300 davon schwer. 20 Unfälle enden tödlich. Hauptursache ist laut Roadcross das häufig falsche Verhalten der Verkehrsteilnehmenden (sda/mrm)

Mehr zum Thema Sicherheit auf Fussgängerstreifen erfahren im Fachartikel «Des Zebras neue Kleider» (aus kommunalmagazin 12/02).