Agglomerationsprogramm für Schwyzer Talkessel

Agglomerationsprogramm für Schwyzer Talkessel

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Teaserbild-Quelle: Bild: Markus Bernet (CC BY-SA 2.0)

Wer an eine Agglomeration denkt, hat nicht primär das Städtchen Schwyz mit knapp 15 000 Einwohnern im Kopf. Die Gemeinden Schwyz, Ingenbohl und Steinen bilden jedoch gemäss Bundesamt für Statistik eine Agglomeration. Somit ist die Voraussetzung erfüllt, ein Agglomerationsprogramm beim Bund einzureichen.

Tatsächlich leidet die Region unter einem starken Verkehrsaufkommen. Die Zukunft des Gesamtverkehrs im Talkessel Schwyz könne nicht mehr kommunal gemeistert werden, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Schwyz. Das Agglomerationsprogramm solle den Wirtschafts- und Wohnstandort im Schwyzer Talkessel stärken.

Das Agglomerationsprogramm und die Prioritäten der Bauprojekte sollen im September 2016 beim Bund eingereicht werden. An der Erarbeitung beteiligt sind der Kanton, der Bezirk Schwyz sowie die Gemeinden Schwyz, Ingenbohl und Steinen.

Neue Brücke geplant

Im Planungspapier werden die Schlüsselverkehrsprojekte ermittelt, die in den nächsten Jahren vorangetrieben werden sollen. Dazu zählen gemäss Mitteilung unter anderem eine neue Brücke über die Muota in Ibach und eine Verbindung vom Gätzli-Kreisel nach Brunnen Nord.

Weiter soll das Agglomerationsprogramm Massnahmen zum öffentlichen Verkehr sowie zum Fuss- und Veloverkehr enthalten. Ein grosser Teil des künftigen Mehrverkehrs soll nach dem Willen des Kantons der öffentliche Verkehr bewältigen. (sda/mgt/aes)