25 Millionen für eine sichere Veloroute rund um Basel

25 Millionen für eine sichere Veloroute rund um Basel

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Teaserbild-Quelle: Bild: Katharina Wieland Müller, pixelio.de

Rund um das Basler Stadtzentrum soll ein auffällig markierter Veloring eingerichtet werden. Die Route führt über die Dreirosenbrücke, den Kannenfeldplatz, die Sportanlagen Schützenmatte, eine neue Zollibrücke, den Bahnhof SBB Süd, das St.-Alban-Tor, eine ebenfalls neue Sevogelbrücke, das Wettsteinquartier und das neue Erlenmatt-Quartier. Sie entspreche damit weitgehend dem 2014 erlassenen Teilrichtplan Velo, teilt die Basler Regierung mit.

Realisierung zwischen 2018 und 2025

Sie will damit die Hauptanliegen der Veloring-Initiative umsetzen. Die Regierung unterstütze die Stossrichtung des Volksbegehrens, das im Februar eingereicht wurde. Für die Veloroute rund um das Basler Stadtzentrum beantragt sie beim Grossen Rat 25 Millionen Franken. Mit diesen Mitteln soll der weitgehend vortrittsberechtigte Veloring geplant und zwischen 2018 und 2025 realisiert werden.

Nicht in der beantragten Summe enthalten ist eine neu zu bauende Sevogelbrücke über den Rhein. Bis zu deren Fertigstellung bleiben auch für Velos Wettstein- sowie Schwarzwald- und Eisenbahnbrücke als Rheinüberquerungen vorgesehen. Wann und zu welchem Preis die Sevogelbrücke gebaut werden soll, ist offen.

«Stadtverträgliche Verkehrsentwicklung»

Ein in beide Richtungen komfortabel zu befahrender Veloring mache das Velofahren attraktiver, schreibt die Regierung. Eine gut ausgebaute Veloinfrastruktur sei «zentral für eine stadtverträgliche Verkehrsentwicklung». Velofahren entlaste Umwelt und Strassen und steigere das Wohlbefinden und damit auch die Standortattraktivität.

Bürgerlicher Widerstand

Die Initianten hoffen, dass der Veloring als «Rückgrat für das Velonetz» auch die übrigen Velostrecken attraktiver macht. Dank Signalwirkung könne er – wie ausländische Vorbilder zeigten – mehr Leute motivieren, ihre Wege radelnd zurückzulegen.

Im Grossen Rat hatten sich die Vertreter der bürgerlichen Parteien gegen eine Behandlung der Initiative durch die Regierung gewandt. Sie wollten das Begehren kommentarlos zur Volksabstimmung vorlegen. (sda/mgt)