Mit dem Zweihänder gegen den Freihänder

Mit dem Zweihänder gegen den Freihänder

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Teaserbild-Quelle: Bild: Zaozaa/Fotolia

Bereits über 100 Millionen Franken gaben die Schweizer Gemeinden 2016 für IT-Beschaffungen aus – und das sind nur diejenigen Beschaffungen, welche auf der Ausschreibungsplattform simap.ch erfasst sind.

Im letzten Jahr waren es gut 72 Millionen, mit denen die Gemeinden über Ausschreibungen die ICT-Branche alimentierte. Es ist unbestritten, dass Informatik in all ihren Facetten im Geschäftsleben immer wichtiger wird. Die öffentlichen Verwaltungen machen da keine Ausnahme, sind mit einem Auftragsvolumen von über zwei Milliarden Franken pro Jahr gar der grösste ITKunde. Mehr als die Hälfte davon gibt der Bund aus. Die Digitalisierung ist heute dermassen wichtig, dass die ICT-Branche punkto Wertschöpfung in der Schweiz unterdessen sogar die Pharmabranche überholt hat.

«Wir beschaffen IT wie Ziegelsteine»

Informatikdienstleistungen zu beschaffen, ist komplex. Nicht zuletzt darum, weil die technische Entwicklung rasant voranschreitet. Es kommt durchaus vor, dass die im Beschaffungsprozess evaluierten Lösungen beim Vergabeentscheid bereits veraltet sind. Und wer sich nicht permanent mit der Materie befasst, verliert ob all den Cloudsolutions, Everything-As-A-Service-Angeboten und Linked-Data-Möglichkeiten sehr schnell den Überblick. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – «beschaffen wir IT wie Ziegelsteine», kritisierte SVP-Nationalrat und IT-Unternehmer Franz Grüter an der IT-Beschaffungskonferenz der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit der Universität Bern. (aes)

Den ganzen Artikel lesen Sie hier (PDF), oder ab 5. Oktober in der kommenden Printausgabe des Kommunalmagazins.