Leitfaden für Handy-Antennen

Leitfaden für Handy-Antennen

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Gemeinden und Mobiltelefonie - eine Beziehung mit Höhen und Tiefen (Bild: Michael Staub)

Meist erteilen kommunale Baubehörden die Baubewilligungen für Mobilfunksendeanlagen. Bei der Beurteilung müssen sie vielfältige Ansprüche berücksichtigen. Der neue Leitfaden Mobilfunk für Gemeinden und Städte bietet praktische Hilfe dabei und zeigt auch Möglichkeiten, wie Gemeinden die Standorte neuer Mobilfunkantennen steuern können. Bundes-, Kantons-, Gemeinde- und Städtebehörden haben den Leitfaden gemeinsam erarbeitet.

Die kommunalen Bau- und Planungsbehörden stehen bei der Beurteilung von Mobilfunksendeanlagen häufig unter Druck: Sie müssen entscheiden im Spannungsfeld umwelt- und planungsrechtlicher Vorgaben, dem Wunsch der Mobilfunkbetreiber nach technisch einwandfreiem Betrieb von Anlagen und Netzen, einer sich rasch wandelnden Technologie, den Forderungen der Bevölkerung nach Schutz vor nicht ionisierender Strahlung sowie Ortsbild- und Landschaftsschutz.

Der neue Leitfaden Mobilfunk (Download) für Gemeinden und Städte bietet praktische Hilfe für Behörden und Gremien, die Entscheide im Zusammenhang mit Mobilfunk treffen müssen. Der Leitfaden hilft ihnen, strukturierter vorzugehen und zu erkennen, welche Voraussetzungen und Abklärungen notwendig sind, bevor über die Bewilligung von Mobilfunkanlagen entschieden werden kann. Er zeigt zudem Möglichkeiten auf, wie die Gemeinden die Standorte neuer Mobilfunkanlagen aktiv steuern können.

Der Leitfaden Mobilfunk wurde gemeinsam erarbeitet von der Schweizerischen Bau-, Planungs- und Umweltdirektoren-Konferenz (BPUK), dem Schweizerischen Gemeindeverband, dem Schweizerischen Städteverband, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), dem Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) sowie dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE). Vertreter präsentierten das neue Werk kürzlich in Bern.
(pd/km)