Kanton und Stadt Zug an der Spitze

Kanton und Stadt Zug an der Spitze

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Teaserbild-Quelle: Bild: Baikonur/Wikicommons

Die Kantone AG, BE, BL, BS, FR, GE, GR, JU, LU, SG, SH, SO, SZ, TG, TI, UR, VD, VS, ZG, ZH sowie die Städte Baden, Biel, Bülach, Burgdorf, Genf, Illnau-Effretikon, Lancy, Lausanne, Luzern, Nyon, Olten, Onex, Schaffhausen, St. Gallen, Winterthur, Yverdon-les-Bains, Zürich und Zug haben anhand eines Sets an Indikatoren erhoben, wie nachhaltig ihre Entwicklung verläuft. Dies taten die Kantone bereits zum fünften, die Städte zum dritten Mal seit 2005.

Das Bundesamt für Raumentwicklung (Are) unterstützt die Erhebungen «Cercle Indicateurs», um die nachhaltige Entwicklung in Kantonen und Gemeinden zu fördern und die Fortschritte messbar zu machen. Dabei lassen sich nicht nur die Werte einzelner Indikatoren miteinander und über die Jahre hinweg vergleichen, sondern auch die Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung – Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft – sowie die Gesamtwerte.

Kanton und Stadt Zug an der Spitze

Den neusten Ergebnissen zufolge hat der Kanton Zug zum zweiten Mal in Folge die beste Gesamtbewertung erreicht, insbesondere aufgrund der Werte in den Bereichen Umwelt und Wirtschaft. Mit seinem guten Abschneiden in der Dimension Gesellschaft sicherte sich Basel-Landschaft den zweiten Rang. Bei den Städten erzielte ebenfalls Zug den besten Gesamtwert. Dies aufgrund seiner sehr guten Werte im Bereich Gesellschaft.

Die Ergebnisse der Erhebungen liegen in Form von Grafiken, Tabellen und Zeitreihen vor. Eine Analyse der jeweiligen Zeitreihen ermöglicht beispielsweise Aussagen über die Kantone beziehungsweise Städte insgesamt, und zwar dazu, wie sich die Werte der Indikatoren im Durchschnitt entwickeln. So ist zum Beispiel der Anteil der hochqualifizierten Arbeitskräfte seit 2005 im kantonalen Durchschnitt deutlich gestiegen. Etwa gleich geblieben ist der Anteil der Frauen in Kaderpositionen. Der Indikator für den Bereich Investitionen, der anhand des Anteils der Umbau- und Unterhaltsarbeiten an den totalen Baukosten ermittelt wird, ist hingegen gesunken und erreicht trotz zwischenzeitlicher Steigerung das Niveau der Erhebung von 2005 nicht mehr.

Romandie bei erneuerbarer Energie vorne

Viele Städte haben ihren Anteil an Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den letzten Jahren deutlich erhöht. Insbesondere die teilnehmenden Westschweizer Städte weisen inzwischen einen Anteil von über 80 Prozent auf. Ebenfalls gestiegen ist das durchschnittliche steuerbare Einkommen, ebenso indes die Mietpreise.

Die Ergebnisse des «Cercle Indicateurs» werden jeweils nicht nur für Analysen innerhalb der kantonalen beziehungsweise städtischen Verwaltungen beigezogen, sondern dienen auch als Grundlage für die strategische Planung der Regierungspolitiken. So stützen sich immer mehr Kantone und Städte bei der Erarbeitung ihrer Nachhaltigkeitsberichte auf diese Indikatoren. (mgt/aes)