IT der Stadt Chur kann locker mit Privatwirtschaft mithalten

IT der Stadt Chur kann locker mit Privatwirtschaft mithalten

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Die Informatik der Stadt Chur hat die Zufriedenheit ihrer Benutzenden durch eine auf Benchmarks spezialisierte Firma überprüfen lassen. Dabei erreichte Chur den ersten Rang im Bereich der «Gesamtzufriedenheit» mit der Informatik. Zudem zeigte sich, dass die Kosten der städtischen Informatik rund einen Drittel unter dem Datenbankdurchschnitt liegen.

Glückliche IT
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Gutes Resultat: Die IT-Nutzer der Stadt Chur sind überdurchschnittlich zufrieden mit den Leistungen ihrer Informatikabteilung (Symbolbild).

Die Firma Axeba AG ist spezialisiert auf Benchmarks in der IT. Sie verfügt über Vergleichswerte von über 300 000 Endbenutzenden respektive PCs aus verschiedenen Branchen und erhebt ihre Daten anhand eines einheitlichen Fragebogens. An der Umfrage haben sich überdurchschnittliche 59 Prozent der Benutzenden der städtischen IT beteiligt.

In allen Bereichen über dem Benchmark

Die Befragung durch die externe Firma zeigte, dass die städtische IT in allen Bereichen über dem Durchschnitt der Datenbank liegt. Dabei wurde die Informatik der Stadt Chur (ITSC) in den Bereichen «Gesamtzufriedenheit mit der Informatik» mit dem 1. Rang und für die für die «Kommunikation» mit dem 3. Rang über alle Kunden ausgezeichnet. Weiter beurteilt wurden auch die Bereiche «Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit» sowie der «Service Desk», die alle überdurchschnittlich abgeschlossen haben.

Das liegt laut einer Mitteilung der Stadt nicht zuletzt daran, dass die Dienststelle Informatik der Stadt Chur sich durch eine hohe Konstanz und wenige Wechsel auszeichne: So sind die Führung und auch viele Mitarbeitende bereits seit langer Zeit in einer stabilen Tätigkeit und pflegen den Kontakt zu ihrer Kundschaft - insgesamt rund 2000 Benutzende - regelmässig und intensiv. «Die IT-Lösungen weisen einen guten Mix aus modern und bewährt auf», heisst es weiter.

Zielgerichtete Verbesserungspotenziale

Die Befragung ortete aber auch Verbesserungspotenziale. Diese wurden bei der Leistungsfähigkeit der Endgeräte (insbesondere PCs), bei der Nutzung des Internets und im Bereich der Schulungen geortet. Im Bereich PCs macht sich bei den Benutzenden der lange Lebenszyklus von durchschnittlich sechs Jahren bemerkbar. Im Zuge der geplanten Umstellung auf Windows 10 sind viele PCs zu ersetzen, wodurch auch die Leistung wieder ansteigen wird.

Bei der Internet-Nutzung wurde bemängelt, dass die bestehenden Sicherheitsmassnahmen das Arbeiten verlangsamen. Durch einen Browserwechsel und einen Ad-Blocker, der das Einspielen von unerwünschter Werbung verhindert, sollen auch in diesem Bereich bestehende Mängel eliminiert werden. Schliesslich soll durch den Einsatz von E-Learning-Plattformen die Schulung der Mitarbeitenden individualisiert und verbessert werden. (mgt/aes)