Einheitliche Verwaltungssoftware für alle Luzerner Volksschulen

Einheitliche Verwaltungssoftware für alle Luzerner Volksschulen

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Teaserbild-Quelle: Bild: zvg

Die Software, die die meisten Luzerner Volksschulen derzeit verwenden, ist 20 Jahre alt. Sie kann nicht mehr erweitert werden und genügt den heutigen Ansprüchen nicht mehr, wie der Luzerner Regierungsrat Anfang April mitteilte.

Datenaustausch zwischen Schulen wird einfacher

Das neue Programm namens «Educase» ermöglicht neben administrativen Aufgaben auch statistische Auswertungen. Es ist mit der Zeugnis- und Stundenplansoftware kompatibel und soll den Datenaustausch zwischen Schulen und den kantonalen Stellen vereinfachen. Das Programm stammt von der Surseer Firma Base-Net Informatik.

Insgesamt kostet das Projekt aufgerechnet auf zehn Jahre 7,7 Millionen Franken. Die eine Hälfte der Kosten – jene für die Anschaffung und Wartung der Software – übernimmt der Kanton. Für die andere Hälfte und damit für Unterhalt, Support und Hosting sollen die Gemeinden aufkommen.

Alle Gemeinden sollen die neue Software nutzen

Der Regierungsrat will, dass alle Gemeinden auf die neue Administrationssoftware umsteigen. Ein neuer Artikel im Volksschulbildungsgesetz soll sie dazu verpflichten.

Das Projekt stiess laut Regierungsrat in einer Konsultation im Herbst 2015 bei Parteien und Gemeinden grossmehrheitlich auf Zustimmung. Für die Einführung der Software ist ein Pilotbetrieb in sechs Schulen ab dem Sommer 2017 geplant.

Im März 2018 startet die kantonsweite Installation. Spätestens im Sommer 2019 sollen alle Schulen mit dem neuen Programm arbeiten. (sda/mrm)

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