Digital vernetzt in die Zukunft dank GIS

Digital vernetzt in die Zukunft dank GIS

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Teaserbild-Quelle: Clear Channel Schweiz AG
Digital vernetzt mit GIS

Die Stadt von morgen soll transparent, effizient sowie nachhaltig handeln und die Bevölkerung miteinbeziehen. Ob aktuelle Ortspläne, Meldungen über Infrastrukturmängel, Informationen zu Bauvorhaben oder der aktive Austausch mit der Bevölkerung: Geoinformationssysteme (GIS) sind der technologische Schlüssel zu den smarten Städten und Gemeinden der Zukunft.

Digitale Infostele in Luzern
Quelle: 
Clear Channel Schweiz AG

Auf dem Weg zur Smart City: Besucher von Luzern sehen auf einem digitalen Stadtplan ÖV- und Standort-Informationen in Echtzeit.

Von Marc Fürst*

Städte und Gemeinden müssen vielfältigen Aufgaben gerecht werden. Angestellte von Verwaltungen, Behörden und Interessensverbänden gestalten gemeinsam mit der Bevölkerung das Zusammenleben. Aus Einzelpersonen entsteht so eine Gruppe mit gemeinsamen Anliegen und eigenen Bedürfnissen.

Wohnen, Arbeit und Freizeit prägen den Alltag. Mobilität, Energie, Ernährung und Gesundheit bewegen die Menschen. Zwischen all diesen Lebensbereichen gibt es Berührungspunkte, die – in einer zunehmend digitalisierten Welt – immer enger zusammenwachsen.

Schon heute fallen an diesen «Schnittstellen des Alltags» gigantische Mengen an Daten an. Sie sind der Baustoff der Städte und Gemeinden von morgen – vorausgesetzt, sie werden richtig genutzt.

Komplexes schön darstellen

Um solche Daten zu nutzen, müssen sie nicht nur ausgewertet und strukturiert werden – ein besonderes Augenmerk gilt der Darstellung. Hier kommen Geoinformationssysteme (GIS) ins Spiel.

Waren sie früher ausschliesslich Expertenwerkzeuge für Geografen, Kartografen und andere Fachanwender, dringen GIS dank des einfachen Zugangs über das Internet in immer mehr Lebensbereiche vor – auch zu Privatanwendern und Bürgern.

Professionelle GIS-Werkzeuge bringen die komplexe Datenvielfalt in den richtigen Kontext und stellen das Wesentliche auf einen Blick dar – für die verwaltungsinterne Nutzung oder als digitaler Service für die Öffentlichkeit. Interaktive Karten zeigen Entscheidungsträgern datenbasierte Informationen auf einen Blick, ermöglichen eine gemeinsame Planung der Ortsentwicklung oder fördern den aktiven Dialog mit der Bevölkerung.

Wieso Geodaten für eine smarte Stadtentwicklung massgebend sind, zeigen die folgenden Beispiele. Eine zentrale, digitale Plattform von Esri führt dabei jeweils Big Data, Echtzeit- und raumbezogene Daten zusammen und stellt Behörden, Bürgern und Unternehmen die Informationen bereit, die sie brauchen. (...)

 

* Marc Fürst ist Kundenbetreuer für Kantone, Gemeinden und Ingenieurbüros bei der Esri Schweiz AG, einem Anbieter von Geoinformationssystemen (GIS).