100 Prozent elektrisch – und aus der Schweiz

100 Prozent elektrisch – und aus der Schweiz

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Teaserbild-Quelle: zvg

Heute präsentierte die Viktor Meili AG nach zehnjähriger Entwicklungsphase in Zürich ihr erstes elektrisch betriebenes Kommunalfahrzeug. Geschäftsführer Manuel Meili ist überzeugt davon, dass sich der Elektroantrieb im kommunalen Werkhof durchsetzen wird.

Bereits vor zehn Jahren hatte Manuel Meili, Geschäftsführer der Viktor Meili AG, einem bekannten Schweizer Hersteller von Kommunalfahrzeugen, eine Vision: Leistungsstarke Kommunalfahrzeuge mit Elektroantrieb auf den Markt zu bringen. Und schon kurz darauf waren erste Prototypen im Einsatz. Doch bis zur Marktreife war es ein beschwerlicher Weg, denn alles war Neuland.

Meili wollte nicht einfach nur Teile «zusammenkaufen und zuammenschrauben». Unabhängigkeit und Herstellung in der Schweiz waren das Ziel. Ob Antriebsstrang, Getriebe oder Achsen: Alles musste in Sachen Qualität und Langlebigkeit den strengen Meili-Standards genügen. Mit den Meili-Ingenieuren wurde deshalb ein Kompetenzzentrum für Elektroantriebe aufgebaut.

Leistungsstark und gut aussehend

Das Ergebnis der Ausdauer und der visionären Schweizer Ingenieurskunst feierte heute im Technopark Zürich premiere: Elektrovarianten der beiden Meili-Verkaufsschlager «Reto» und «Beat». Die neuen E-Kommunalfahrzeuge sind nicht nur leistungsstark, sondern sehen auch gut aus. Jede Gemeinde, die eine Neuanschaffung plant, sollte sich die neuen E-Modelle von Meili anschauen. Sie können alles, was herkömmliche Kommunalfahrzeuge können – nur sauberer.

Manuel Meili ist davon überzeugt, dass sich der Elektroantrieb im kommunalen Werkhof durchsetzen wird: «Mein ganzes Leben lang habe ich Dieselfahrzeuge entwickelt und gebaut. Doch heute muss ich sagen, dass es keinen Grund mehr gibt ein solches zu kaufen.» (mgt/aes)

Das Wichtigste zum Schluss: Der «RETOe» fährt tatsächlich, wie man auf untenstehendem Video sehen kann.