Zürich setzt auf Elektro-Laubbläser

Zürich setzt auf Elektro-Laubbläser

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Teaserbild-Quelle: Bild: Reiko

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Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich, vergleicht den Ton eines batteriebetriebenen Laubbläsers mit demjenigen eines Haarföhns, während die bisherigen, benzinbetriebenen Modelle eher ein tiefes Brummen von sich geben würden, sagte er auf Anfrage.

In den letzten Wochen testeten Mitarbeiter von Grün Stadt Zürich ein Batterie- Gerät und fanden es überzeugend. Handschin bestätigte eine entsprechende Meldung der Sendung "Espresso" auf Radio DRS, gemäss der die Stadt plant, zwölf Stück zu kaufen und noch in diesem Herbst einzusetzen.

Multifunktional, aber teuer

Ausschlaggebend sei nicht nur die Lärmproblematik gewesen sondern vor allem die Ökologie, sagte Handschin weiter. Die batteriebetriebenen Geräte hätten den Vorteil, dass sie keine Abgase ausstossen würden. Dafür sind sie etwas teurer: Ein Gerät kostet 3000 Franken. Benzinbetriebene kosten deutlich weniger.

Weil es mit einem Scheren-Endgerät aber gleichzeitig als Heckenschere verwendet werden kann, werden diese Mehrkosten gemäss Handschin relativiert. Man habe zwei Geräte in einem, was die Kosten unter dem Strich senke.

Die Stadt Zürich hatte bisher insgesamt über 60 benzinbetriebene Laubbläser im Einsatz, die nun nach und nach ausgemustert werden. (sda/mrm)