Barbara Schwickert neue Präsidentin des Trägervereins

Barbara Schwickert neue Präsidentin des Trägervereins

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Die neue Präsidentin des Trägervereins Energiestadt, Barbara Schwickert, verfügt über einen langjährigen Leistungsausweis in der kommunalen Energiepolitik. Sie leitet seit über 4 Jahren das Energieressort in der Bieler Stadt-Exekutive. Zuvor wirkte sie während 15 Jahre im Bieler Stadtrat (Parlament) und gehörte von 2006 bis zu ihrer Wahl in den Gemeinderat dem Grossen Rat des Kantons Bern an. Barbara Schwickert ist Mitglied der Konferenz 2000 Watt Gesellschaft und der Arbeitsgruppe «Energiestrategie 2050» des Schweizer Städteverbandes.

Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Ruth Bänziger, Gemeindepräsidentin von Onex/GE, sowie Stephan Tobler, Gemeindepräsident von Neukirch/Egnach im Kanton Thurgau. Cornelia Brandes wird weiterhin als Energiestadt-Beraterin tätig sein. Sie bleibt auch Geschäftsführerin des European Energy Award, dem europäischen Energiestadt-Programm.

«Gemeinden sind Vorreiter der Energiewende»

An der Mitgliederversammlung zum 25-Jahr-Jubiläum konnte die Präsidentin 37 neue Energiestädte vermelden, weitere 53 wurden erfolgreich re-zertifiziert und 57 neue Partnergemeinden traten dem Trägerverein bei. Von den Schweizer Städten und Gemeinden ab 10 000 Einwohnern gehören heute die meisten dazu. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Schweiz lebt in einer Energiestadt. «Wir haben erreicht, dass die Gemeinden Vorreiter der Energiewende sind», zog Cornelia Brandes in ihrer Jubiläumsansprache Bilanz über ihre Präsidialzeit.

Herausforderung Energiestrategie 2050

Energiestädte spielt in der Energiestrategie 2050 des Bundes eine wichtige Rolle. Die Gemeinden stellen ein zentrales Bindeglied zur Bevölkerung dar. Energiestadt soll in diesem Zusammenhang durch weitere Programme und Instrumente ergänzt werden, so mit den Projekten «Energie-Region», «Nachhaltige Quartiere», «2000-Watt-Gesellschaft», «Smart City» und «Mobilität für Gemeinden», für die das Bundesamt für Energie verantwortlich zeichnet. «Damit soll die Bevölkerung enger an die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft herangeführt werden, die als Leitgedanke dem Energiestadt-Programm zugrunde liegt», so die neue Präsidentin Barbara Schwickert. (mgt/aes)