Eigenverbrauchsgemeinschaften: Alles, was man wissen muss

Eigenverbrauchsgemeinschaften: Alles, was man wissen muss

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Teaserbild-Quelle: zvg

Ein Solarkraftwerk auf dem Dach war bisher vor allem für Einfamilienhausbesitzer eine Option. Dank des revidierten Energiegesetzes haben Nachbarn seit Jahresbeginn bessere Möglichkeiten, selbst produzierten Strom gemeinschaftlich zu nutzen. Das Kommunalmagazin berichtet über Trends, praktische Beispiele und Herausforderungen bei Eigenverbrauchsgemeinschaften:

 

Solarstrom auch für Mieter

EVG Mehr als Wohnen
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zvg

Pioniere: Die Baugenossenschaft Mehr als Wohnen errichtete auf dem Hunziker-Areal in Zürich bereits 2015 eine gemeinschaftlich genutzte Photovoltaikanlage.

Seit Januar 2018 erleichtert der Gesetzgeber die Bildung von Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG). Damit öffnen sich ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz von Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern. Und mit der Umsetzung der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (Muken) könnten EVG teilweise gar zur Pflicht werden.

 

Eine Siedlung mit eigenem Kraftwerk

Hohlen-Quartier in Huttwil BE
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IGD Grüter AG, Dagmersellen (Visualisierung)

Ab Sommer 2018 wird im Hohlen-Quartier in Huttwil (BE) schrittweise eine Überbauung mit 15 Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäusern sowie sieben Mehrfamilienhäusern entstehen.

Wie die Umsetzung einer Eigenverbrauchsgemeinschaft konkret aussieht, führt das neue Energiequartier in Huttwil BE vor Augen: Dort entsteht eine Überbauung, deren Bewohner den in der Siedlung produzierten Solarstrom gemeinschaftlich nutzen.