23.01.2012 | 09:55 | Nachrichten
Letzten Herbst hat die Gemeinde Fehraltorf ein mobiles App für Smartphones eingeführt. Im Frühjahr 2012 folgen auch Wetzikon, Gossau und Bubikon mit der gleichen Lösung. Die vier Gemeinden sind Vorreiter für den Zweckverband Region Zürcher Oberland RZO, der eine gemeinsame Plattform für den individuellen Auftritt der Gemeinden schaffen will.
Auch Gemeinden entdecken immer häufiger die Vorteile der Kommunikation über Apps. (Kigoo Images/pixelio.de)
Das veränderte Informationsverhalten veranlasst Städte und Gemeinden, ihre Informationen nicht mehr nur übers Internet, sondern auch über Smartphone-Apps zu verbreiten. Im Herbst 2011 haben sich auf Initiative der Stadt und Standortförderung Wetzikon die Gemeinden Gossau und Bubikon für die gleiche Lösung wie Fehraltorf entschieden.
App schafft Überblick
Ziel des regionalen Apps ist es, die Bildung von Insellösungen in der Region zu vermeiden und möglichst viele Gemeinden für eine regionale Verbundlösung zu gewinnen. Die regionale Vernetzung erlaubt es den Anwendern, sich eine Übersicht über das Angebot und Geschehen in der ganzen Region zu verschaffen.
Dem Entscheid ist eine Evaluation unter verschiedenen Anbietern vorausgegangen. Beim gewählten Produkt handelt es sich um eine vernetzte Lösung, die es erlaubt, sowohl statische Daten (Verwaltung, Gemeindedaten, Sehenswürdigkeiten) wie auch dynamische Daten (Veranstaltungen, Gastronomie etc.) über ein CMS zu verwalten.
Gemeinsame Grundlage, individuelles Design
Die Apps werden klar strukturiert und für jede Gemeinde individuell gestaltet. Die dahinter liegenden Daten sind auf einer regionalen Datenbank gespeichert. Die Benutzer rufen somit das App ihrer Gemeinde auf und haben Zugang auf die Daten der ganzen Region. Kernstück des Apps sind «News» und «Agenda», dazu kommen «Gemeindeporträt», ein Verzeichnis der Kontakte in der Verwaltung und Notrufnummern.
Das App verfügt über eine Geo-Location, das via Google-Maps die Distanz zu einem gesuchten Restaurant oder Veranstaltungsort zeigt. Einsetzbar sind die Apps auf allen mobilen Endgeräten, welche mit den Betriebssystemen Android oder iOS laufen. Die Gemeinden Bubikon, Gossau und Wetzikon werden bis ins Frühjahr 2012 die Strukturen der Apps festlegen und die Daten aufbereiten. (mgt)
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